Hardcover oder Softcover

Hardcover oder Softcover

Wer die Wahl hat, hat die Qual!

Sie möchten Ihr eigenes Buch drucken lassen und stehen jetzt vor der Frage „was für einen Umschlag soll mein Buch bekommen?“ oder „welche Vor- und Nachteile bieten Softcover und Hardcover?“ und „wie unterscheiden sich die Bindungen in Qualität und Preis voneinander?

Die Softcover Bindung

Softcover-Bücher, auch Paperback oder Broschur genannt, besitzen einen flexiblen Einband, welcher in der Regel aus einem 250g/m² -300g/m² schweren Bilderdruckpapier oder Chromosulfatkarton besteht, in den der Buchblock fest verleimt ist. Meist ist das Cover 4/0-farbig (nur außen) bedruckt.
Der Aufdruck des Covers (im Digitaldruck) wird gegen mechanische Einflüsse und Verschmutzung zusätzlich mit einer matten oder glänzenden Kaschierfolie veredelt. Bei höheren Auflagen (Offsetdruck-Produktion) werden die Buchcover nicht mit einer Folienkaschierung, sondern mit Drucklack versehen.
In den meisten Fällen ist die Softcover-Bindung auch Taschenbuchbindung genannt, eine reine Klebebindung.
Zum Einsatz kommen hierbei in der Regel Heißleime (PUR oder EVA-Hotmelt), die Bindung mit Kaltleim ist im kleineren Auflagenbereich eher selten zu finden.

Wenn Ihre Softcoverbücher auch bei hoher Beanspruchung oder Verwendung von schweren Bilderdruckpapieren lange haltbar bleiben sollen, erhalten Sie bei top-buch.de die Bindung auch mit Fadenheftung.

Zweifelsohne ist die Softcover-Version als alternative zum Hardcover in vielen Einsatzbereichen die besser Wahl. Sie sind praktischer, leichter und günstiger. Nachteil: Softcover gebundene Bücher nutzen sich schneller ab.

Die Hardcover Bindung

Wenn man von einem Hardcover spricht, meint man ein Buch mit Festeinband.
Hardcover gebundene Bücher machen definitiv einen hochwertigeren und professionelleren Eindruck als die preislich günstigere Variante mit Softcover.
Die Buchdecke, so bezeichnet man das Buchcover bei Hardcover Büchern, besteht zumeist aus einem 2,2 mm bis 2,5 mm starkem Buchbindekarton, Graupappe oder Altpapier.
Der verleimte oder fadengeheftete Buchblock, wird mit Hilfe der Vorsatzblätter in die Buchdecke eingeklebt, diesen Vorgang nennt man auch „Einhängen“.
Hierbei entsteht zwischen dem Buchblock und dem Rücken ein Hohlraum, welcher optional mit sogenannten „Kapitalbändchen“ oben und unten verschlossen bzw. verschönert wird. Ebenfalls optional erhältlich ist das Zeichenband, auch Lesebändchen genannt.

Bei top-buch.de erhalten Sie je nach Verwendungszweck verschiedene Ausführungen und Ausstattungen der Hardcoverbindungen als reine Klebebindung oder mit Fadenheftung.

Hardcoverbücher sind nicht nur teurer als Softcover sondern auch schwerer und unhandlicher.
Viele Verlage setzen bei Ihren Erstausgaben auf die hochwertigere und langlebigere Hardcover-Version, während Nachauflagen / Nachdrucke gerne als Softcover-Version in den Buchhandel kommen.